Strafrecht
Strafverteidigung, Strafanzeige
Wir beraten und vertreten beschuldigte Personen, die Privatklägerschaft, Opfer und geschädigte Personen im polizeilichen Ermittlungsverfahren, im Untersuchungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft, im Zwangsmassnahmeverfahren (Untersuchungs- und Sicherheitshaft) sowie im erstinstanzlichen Haupftverfahren bzw. im Rechtsmittelverfahren. Darüber hinaus beraten und vertreten wir Personen im Administrativverfahren vor den Verwaltungsbehörden (bspw. bei Strassenverkehrsdelikten). Unsere Kernkompetenzen sind:
- Beratung und Vertretung von Privatpersonen im Bereich des allgemeinen Strafrechts, des Wirtschaftsstrafrechts und des Strassenverkehrsrechts
- Redaktion von Strafanzeigen und Strafanträge sowie Durchsetzung von Schadenersatz- und Genugtuungsansprüchen
- Beratung und Vertretung von Unternehmen im Bereich des allgemeinen Strafrechts, des Wirtschaftsstrafrechts und des Unternehmensstrafrechts
Ihre Experten
Fokus
Deepfakes und das Recht am eigenen Bild: Wie Sie sich wehren können
Ein Gruppenbild auf Instagram, ein Foto von einem Mitarbeitenden am Firmenfest, ein mit KI manipuliertes Video: Solche Situationen sind heute Alltag, und die rechtlichen Fragen, die sie aufwerfen, sind alles andere als trivial. Jede Person hat das Recht zu bestimmen, was mit ihrem Bild geschieht, ob Foto, Video oder digitale Darstellung. Das sogenannte Recht am eigenen Bild ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein rechtlich geschütztes Gut, das im schweizerischen Persönlichkeitsrecht fest verankert ist. Diese Grenzen werden im digitalen Raum täglich getestet.
Geschwindigkeitsüberschreitungen: Ein Überblick über die Einordnung und Konsequenzen
Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören zu den häufigsten Verkehrsdelikten in der Schweiz. Bereits geringfügige Tempoverstösse können finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen, während gravierende Überschreitungen bis zur Freiheitstrafe und zum Entzug des Führerausweises führen können.
Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die rechtliche Einordnung, das Sanktionssystem sowie die relevanten Schwellenwerte.
Polizeiliche Anhaltung: Pflichten der betroffenen Person
Die polizeiliche Anhaltung ist ein zentrales Instrument der Polizei zur Abklärung von Straftaten. Sie dient der Ermittlung einer allfälligen Verbindung zwischen der angehaltenen Person und einer Straftat. Die rechtlichen Grundlagen finden sich in der schweizerischen Strafprozessordnung (StPO), namentlich in Art. 215 StPO. Im Unterschied zur vorläufigen Festnahme gemäss Art. 217 ff. StPO, die nur gegenüber tatverdächtigen Personen zulässig ist, setzt die polizeiliche Anhaltung keinen konkreten Tatverdacht voraus. Ferner ist die polizeiliche Anhaltung von sicherheitspolizeilichen Massnahmen (wie beispielsweise Personenkontrollen im Grenzgebiet) abzugrenzen, die der Gefahrenabwehr und der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung dienen und nicht der Aufklärung einer Straftat. Solche Polizeikontrollen unterliegen der kantonalen Gesetzgebung.